Veränderung unserer Art der Berichterstattung – vor dem Überflug über die Pyrenäen

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Bei den Menschen, die wirklich Freude an unseren Reiseberichten haben und noch immer mit Vorfreude auf den nächsten Teil „Einmal Abenteuer und zurück“ warten, möchten wir uns kurz entschuldigen und sagen, dass es in der bisherigen Form keine persönlichen Reiseberichte mehr geben wird. Wir bedanken uns bei denen, die uns immer wieder ermutigt haben und die viel Freude beim Lesen hatten.

Durch einen guten Freund, dessen Wort uns viel bedeutet, wurde es uns erst bewusst, dass zwar viele unsere Berichte lesen, aber das die Absichten, die Interpretation und die Gefühle dabei sehr unterschiedlich sind. So sollen wohl nicht alle mit freudigem Herzen unsere Berichte lesen, sondern nach Fehlverhalten und gefährlichen, waghalsigen Situationen suchen. Es ist anscheinend bei dem einen oder anderen zu Missverständnissen gekommen, da viele Leser, gerade aus der Fliegerei, aus eigenen Erfahrungen und falschen Annahmen heraus urteilen, frei interpretieren und falsche Schlüsse ziehen.

Wie jeder weiß, kommt es immer beim Lesen durch eigene Emotionen, Erfahrungen und Ansichten zu einer eigenen freien Interpretation. Wenn der Text mehrfach nur auszugsweise weitergetragen wird, kommt es häufig zu Verfälschungen (Stille Post).

Wir haben uns ganz genau angeschaut, welche Menschen uns ermutigen, sich für uns freuen, uns ihre Begeisterung und Freude, telefonisch, schriftlich oder persönlich mitteilen. Unser Ziel mit den Berichten war es, unsere Freude zu teilen und Interesse und Begeisterung an der Fliegerei zu wecken. Wie es so bei Berichten ist, habe ich versucht, sie spannend zu erzählen, es war nicht dafür gedacht, nach gefährlichen, waghalsigen Situationen zu suchen. Die Berichte habe ich mit viel Liebe zum Detail und in vielen Arbeitsstunden erstellt.

Wir sehen nicht die Schuld bei denen die nach Fehlverhalten oder waghalsigen Situationen suchen, nicht bei denen die aus ihren eigen Erfahrungen und Ängsten heraus urteilen, auch nicht bei denen die frei interpretieren, sondern bei uns. Sie zeigen uns die Notwendigkeit zur Veränderung unserer Art der Berichterstattung auf. Daher beenden wir an dieser Stelle unserer persönliche Berichterstattung in dieser Form. Wir entschuldigen uns bei denen, die viel Freude an unseren Berichten hatten und die sich mit uns gefreut haben. Wir wissen wer ihr seid und wir haben viel daraus gelernt.

»Das bloße Aufstellen von Tugenden und Pflichten ist, wie wenn einer auf dem Klavier klimpert und meint, Musik zu machen.« Albert Schweizer

Ich hoffe, dass ihr alle uns als Besucher unserer Seite trotzdem weiter treu bleibt, wir ändern zwar die Art und Weise unsere Reiseberichte zu veröffentlichen, jedoch gibt es weiterhin viele schöne Bilder und Ausflugtipps.

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